Ruderkurse 2022

auf dem Elbe-Seitenkanal

Sie haben Interesse, einmal das Rudern bei uns auszuprobieren?
Dann haben wir für Sie die Ruderkurse dazu!

Für Kinder ab 11 Jahren und Jugendliche
Wochenendkurs 20.–22. Mai 2022, Freitagnachmittag bis Sonntagmittag
Kosten 40 €

Für Erwachsene
5 Termine dienstags ab 18.30 Uhr, einmal wöchentlich 17. Mai – 14. Juni 2022
Kosten 75 €

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung

    Teilnahme am Kurs für (erforderlich)
    Kinder und JugendlicheErwachsene

    Jahreshauptversammlung 2022

    Einladung zur Jahreshauptversammlung

    Liebe Ruderinnen und Ruderer,

    hiermit laden wir Euch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel e.V. am Freitag, 22. April 2022 um 17.30 Uhr auf dem Vereinsgelände ein.

    Tagesordnung:

    1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
    2. Aussprache über die vorliegenden Tätigkeitsberichte des Vorstands
      1. Rückblick und Vorausplanung: Heiko Ernst und Pascal Hanke
      2. Bericht des Schriftwarts: Dieter Reisewitz
      3. Bericht des Bootswarts/Ehrenvorsitzenden: Lutz Petzold
      4. Bericht der Jugendwartin: Clara Saucke
      5. Bericht des Trainingswarts: Lorenz Ernst
      6. Bericht des Wanderruderwarts: Sven Krüger
      7. Bericht des Fahrzeugwarts: Jörg Reinecke
    3. Kassenbericht über das zurückliegende Geschäftsjahr: Melanie Reinecke
    4. Bericht der Kassenprüfer: Bernd Dralle, Ralf Weickardt
    5. Genehmigung des Kassenberichts
    6. Entlastung des Vorstandes
    7. Neuwahlen von Vorstandsmitgliedern
      1. Vorsitzende(r)
      2. Kassenwart(in)
      3. Bootswart(in)
      4. Jugendwart(in)
      5. Wanderruderwart(in)
      6. Kassenprüfer(in)
    8. Satzung – Namensänderung
      § 1 – Der Verein hat den Namen „Ruderverein Isenhagener Land e. V.“. Er hat seinen Sitz in Hankensbüttel. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr läuft vom 01. April bis 31. März.
      In dem Absatz wurde der alte Vereinsame (RVGH) durch einen neuen ersetzt.
      § 5 Absatz 2 – Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich sportlich zu betätigen. Derzeitige oder ehemalige Mitglieder des Vereins können auf Antrag passives Mitglied des Vereins werden. Für die Aufnahme gelten die entsprechenden Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder. Passive und fördernde Mitglieder sind in ihren Rechten eingeschränkt.
      In diesen Absatz wurde nur der alte Vereinsname alte Vereinsname (RVGH) durch ein allgemeines „Vereins““ ersetzt. Siehe Markierung.
      E
      ine Satzung in der neuen Form ist per Post versendet worden. Abstimmung über die Satzungsänderungen.
    9. Anträge
    10. Vorlage des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr 2022/2023 und Beschlussfassung darüber
    11. Verschiedenes

    Anträge sind bereits bis zum 12.04.2022 beim 1. Vorsitzenden Heiko Ernst (ernst@rvgh.de) schriftlich einzureichen.

    Mit rudersportlichen Grüßen
    Heiko Ernst, Pascal Henke, Dieter Reisewitz, Melanie Reinecke

    Berichte der Vorstandsmitglieder (pdf)

    LRV-Seminar zu Gast beim RVGH

    Das diesjährige Bootsobleute-Seminar des LRV Niedersachsen fand in unserem Bootshaus am Kanal statt. 13 Teilnehmer/-innen aus 6 Vereinen nahmen daran teil. Es wurden ihnen theoretische Kenntnisse im Bereich Staustufen, Verkehrsregeln, Ruderbefehle, Boote und Zubehör sowie das richtige Verhalten in der Natur vermittelt. Dazu gehörte auch ein praktischer Teil auf dem Elbe-Seitenkanal, der bei den Teilnehmenden gut angekommen ist.

    Wir bedanken uns beim Landesruderverband Niedersachsen und dem Fachreferenten Wanderrudern, Breiten- und Gesundheitssport Kai Basedow, dieses Seminar beim RVGH durchgeführt zu haben. Gern richten wir weitere Veranstaltungen aus.

    Einblicke ins Trainingslager in Lago Azul. Foto: Stefan Weigelt

    Imposantes Kurz-Studium beim Nationalteam

    Rudern: RVGH-Chef Ernst nutzt Trainingslager des Teams Deutschlandachter zur Lizenzverlängerung

    Am Horizont zeigen sich die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne. Davor schimmert der glattgebügelte Lago Azul smaragdfarben. Leichter Nebel wabert über die Wasseroberfläche. Stille erfüllt den magischen Moment. Ein Postkarten-Motiv. Genau in dieser Idylle erlebte Heiko Ernst die wohl schönste Form der Trainer-Lizenzverlängerung, die es geben kann. Als Begleitperson für das Team Deutschlandachter beim Trainingslager in Portugal!

    Statt sich mehrere Wochenenden ans Bein zu binden, verknüpfte der Vorsitzende des Ruder-Vereins am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH) das Nützliche mit dem Angenehmen. Indem er den besten Riemen-Ruderern Deutschlands über die Schulter schaute. Zum Hintergrund: Der DRV hatte auf seiner Homepage eine Lizenzverlängerung ausgeschrieben, indem Boots-Transporteure für die Nationalmannschaften gesucht worden. Ernst bewarb sich und erhielt sofort den Zuschlag. Und dann auch noch für das Team • Deutschlandachter.

    „Ich konnte Videos für uns selbst drehen, das war sehr aufschlussreich. Ich habe viel mitgenommen für unser Training zuhause.“

    RVGH-Vorsitzender Heiko Ernst über seine Hospitation

    „Traumhafte“ Kulisse 

    Am Tag vor der Abreise von Dortmund aus begab sich der RVGH-Frontmann, wie vom Verband empfohlen, in häusliche Abgeschiedenheit. Bloß nicht noch auf den letzten Metern mit Corona anstecken! Die Athleten hatten sich sogar drei Tage im Voraus isoliert. Dann ging die große Reise los. Insgesamt sechs Transport-Fahrzeuge setzten sich vom Ruhrpott aus gen Süden in Bewegung.

    Mit zwei Zwischen-Übernachtungen. In Spanien splittete sich die Kolonne auf: Die eine Hälfte der Boote fuhr weiter zum Frauen-Trainingslager nach Sevilla, Ernst und Co. indes steuerten den Lago Azul in Portugal an.

    Schon die ersten Eindrücke erwärmten das Herz. Der Tross kam bei „gefühlten 35 Grad“ am Ziel an. Strahlend blauer Himmel. Orangen, die man frisch von den Bäumen pflücken konnte. Und einem abgeschiedenen Apartment-Bereich, wo die Ruder-Equipe komplett unter sich war. „Traumhaft! Das war schon total geil“, strahlte Ernst. Doch es sollte noch viel besser kommen.

    Denn das Urlaubs-Feeling war nur ein Randaspekt. Vielmehr wollte Ernst bei der anderthalb-tägigen Hospitation maximal viel Know-How von den Profis aufsaugen. „Ich hatte das große Glück, im Motorboot bei den Bundestrainern mitfahren zu dürfen.“

    Sogar gleich zweimal. Erst begleitete der Hankensbütteler Peter Thiede, tags darauf dann Sabine Tschäge.

    Tipps fürs Feintuning 

    Er hätte viele Eindrücke bei diesen Einheiten gesammelt, sagt der RVGH-Chef stolz. „Ich konnte Videos für uns selbst drehen, das war sehr aufschlussreich. Ich habe viel mitgenommen für unser Training zuhause.“ Speziell mit Blick auf das Feintuning im Boot. Wie müssen sich die Sportler möglichst optimal aufeinander eingrooven? Wie erzielt man am besten ein Gleichgewicht im Boot, bei der Schlag-Abfolge? Selbstverständlich ließ sich Ernst auch die zweite Chance bei Sabine Tschäge nicht entgehen. „Bei einem zweiten Trainer hat man dann wieder eine andere Sichtweise, andere Tipps und Kniffe mitbekommen.“

    Neue Lizenz als Bonbon 

    Nur zu gerne wäre er noch länger geblieben, doch es gab keine passenden Flüge. „Für die kurze Zeit habe ich das Beste draus gemacht, die größtmöglichen Eindrücke mitgenommen“, freut sich der Nationalmannschafts-Praktikant. Ganz nebenbei dann auch noch die auslaufende Trainer-Lizenz auf diese Art verlängern zu können, sei ein „süßer Beigeschmack“ gewesen. Gut möglich, dass Ernst‘ Wissensdurst bald noch mehr gestillt wird. Denn am 17. März geht es noch einmal nach Portugal, um dann nach dem zweiten Trainingslager-Aufenthalt des Teams Deutschlandachter den Rücktransport abzuwickeln. Das frisch Erlernte wird dem RVGH-Nachwuchs auf dem Elbe-Seiten-Kanal zugute kommen. Denn, so erklärte der Vorsitzende: „Da wir ohnehin ein Riemen-Projekt mit einem Vierer anschieben, passt das perfekt.“ Zuletzt hatten die Hankensbütteler nur mit Skull gerudert. „Eine tolle Sache, dass das wieder angeschoben wird.“

    Text: Ingo Barrenscheen, Isenhagener Kreisblatt
    Foto: Stefan Weigelt