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Jahreshauptversammlung 2018

Einladung

Liebe Ruderinnen und Ruderer,

hiermit laden wir Euch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel e. V. am Freitag, 27. April 2018 um 18.00 Uhr ins Vereinsheim ein.

Tagesordnung

  1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
  2. Aussprache über die vorliegenden Tätigkeitsberichte des Vorstands
    1. Rückblick und Vorausplanung: Jens Breidenbach, Heiko Ernst
    2. Bericht der Jugendwarte: Lorenz Ernst, Felix Kompalla, Susanne Krummel, Hauke Müller, Daniel Weise
    3. Bericht des Schriftwarts: Dieter Reisewitz
    4. Bericht des Bootswarts: Lutz Petzold
    5. Bericht des Trainingswarts: Thomas Krummel
    6. Bericht des Wanderruderwarts: Sven Krüger
    7. Bericht des Fahrzeugwarts: Jörg Reinecke
  3. Kassenbericht über das zurückliegende Geschäftsjahr: Melanie Reinecke
  4. Bericht der Kassenprüfer: Ralf Weickardt, Andrea Ernst
  5. Genehmigung des Kassenberichts
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Neuwahlen von Vorstandsmitgliedern
    1. Vorsitzender
    2. stellv. Vorsitzende
    3. Kassenwart/-in
    4. Bootswart/-in
    5. Jugendwart/-in
    6. Wanderruderwart/-in
    7. Kassenprüfer/-in
  8. Anträge
  9. Vorlage des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr 2018/2019 und Beschlussfassung darüber
  10. Verschiedenes

Falls Anträge gestellt werden sollen, so sind diese bis zum 10. April 2018 beim Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

Mit rudersportlichen Grüßen
Jens Breidenbach, Heiko Ernst, Dieter Reisewitz und Melanie Reinecke

Ablauf

Die Mitgliederversammlung des RVGH läuft wie folgt ab:

  • Die Versammlung beginnt um 18 Uhr und endet um 20 Uhr
  • Es gibt ein Heft mit den Berichten der Vorstandsmitglieder, was ihr zuhause in Ruhe durchlesen könnt. Die Vorstandsmitglieder beantworten gern die aufkommenden Fragen auf der JHV.
  • Für das leibliche Wohl wird gesogt sein. Wasser, Kaffee, Saft und Knabbereien/Snacks.

Hinweis für Jugendliche: Beschränkt geschäftsfähige Jugendliche (bis 18 Jahre) benötigen für die Stimmabgabe eine schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Trainieren für den Landesentscheid

Ruderverein Humboldtschule Hannover zu Gast bei Freunden

Yannick Mauritz (vorne) und Felix Krimm vom Ruderverein der Humboldtschule Hannover trainieren für den Landesentscheid der Jungen und Mädchen in Hannover. Das Trainingslager am Elbe-Seitenkanal bei Hankensbüttel eignet sich dafür besonders gut. Foto: IK/Brey

Hankensbüttel. In ihrer weißblauen Ruderausrüstung kommen Felix Krimm und Yannick Mauritz aus dem Bootshaus. Zielstrebig gehen die beiden auf ihr Ruderboot zu und stemmen es hoch. Einige Meter weiter lassen sie es auf dem Elbe-Seitenkanal zu Wasser.

Mit kräftigen Anschlägen gleiten sie auf dem Wasser davon. Beide gehören zu einer Schülergruppe der Humboldtschule Hannover, die zusammen mit vier Betreuern nach Hankensbüttel ins Trainingslager am Elbe-Seitenkanal gefahren sind. „Das Trainingsrevier ist super. Es herrscht wenig Wind und man kann eine lange Strecke von sechs bis sieben Kilometern herunter fahren“, erklärt Gunther Sack, Protektor der 25-köpfigen Schülergruppe. Schon zehn Mal war er bereits mit seinen Schützlingen des Rudervereins der Humboldtschule Hannover (RVH) hier. Lutz Petzold, Vereinsgründer und Ehrenvorsitzender des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH) freut sich über die Gäste und ergänzt: „Alle 100 Meter gibt es Markierungen. Da kann man wunderbar die Zeit messen.“

Beide Vereine trainieren unter anderem für den Landesentscheid der Jungen und Mädchen, der im Juni in Hannover ansteht. Die Qualifikation dafür ist am 16. Juni. Nur zwei Boote pro Bundesland werden dann im Bundessieg starten. Im letzten Jahr haben der RVH und RVGH zusammen eine Woche lang trainiert, erinnert sich der Trainingswart des RVGH, Thomas Krummel. Dieses Mal haben die Hankensbütteler ihr Trainingslager eine Woche vorgezogen. „Auf den Schülerregattern sind wir natürlich Konkurrenten, aber hier sind wir Freunde untereinander“, erzählt Sack.

Die Gäste schlafen in einem großen Zelt auf dem Gelände des RVGH, direkt neben dem Elbe-Seitenkanal. Zwei Einheiten, das sind rund drei Stunden, bleiben die Schüler pro Tag auf dem Wasser. Der 14-jährige Yannick Mauritz und sein ein Jahr älterer Freund Felix Krimm bleiben heute etwas länger auf dem Wasser. Sie sind das Favoritenpaar, das bei der Qualifikation des Landesentscheides antreten soll. Yannick ist bereits Bundessieger der Einer im Leichtgewicht. Der RVGH hat noch keine Favoriten, die sie ins Rennen schicken wollen. „Das wird sich erst in den nächsten Wochen entscheiden. Wir haben eine Jungsgruppe, aus der kann was werden und auch eine gemischte Gruppe“, erzählt Krummel, der zwei seiner Schützlinge mit ins Trainingslager gebracht hat. Susanne Krummel und Miriam Schmidt wollen an diesem Tag „Strecke machen“. Wer am Ende der Saison nämlich die meisten Kilometer gefahren ist, bekommt einen Pokal. „Es geht aber vielmehr um die Ehre“, erklärt der Trainingswart. – Von Ann-Cathrin Brey

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 28. März 2018

RuderVerein Humboldtschule Hannover

Kluge nicht für EM nominiert

Rudern – Wittinger reagiert „sehr verwundert“ auf Saison-Aus

mth Wittingen. Dass er sich nach der durchwachsenen Leistung bei der Hügelregatta in Essen und bei den Kleinbootmeisterschaften (das IK berichtete) nicht im am Donnerstag verkündeten Kader für die Europa-Meisterschaft wiederfand, war nicht die allergrößte Überraschung für den Wittinger Ruderer Peter Kluge.

Peter Kluge
Peter Kluge. Quelle: rudern.de

Dass ihm die Verantwortlichen jedoch unter der Woche mitteilten, dass er in der gesamten Saison nicht mehr für das Team Deutschland-Achter vorgesehen ist, verwunderte Kluge dafür umso mehr.

Bereits am Sonntag sei der Wittinger darüber informiert worden, dass er für die EM in Racice (Tschechien) nicht berücksichtigt wird. Kluge trainierte normal weiter und wurde unter der Woche erneut ins Büro von Bundestrainer Uwe Bender zitiert. Ergebnis: Man plant auch für den Rest der Saison nicht mehr mit Kluge. „Das hat mich schon sehr verwunder“, schüttelt Kluge ungläubig den Kopf. Und nicht nur bei ihm stiegen Fragezeichen auf. Selbst die anderen Rudersportler hätten gegenüber Kluge Unverständnis über diese harte Entscheidung geäußert.

Bundestrainer Bender, der in dieser Saison den langjährigen Chef-Coach Ralf Holtmeyer vertreten wird, spricht von „einem großen Umbruch“ im Deutschland-Achter. „Fünf Sportler sind ja neu im Boot – und dazu hat die Mannschaft auch noch einen neuen Trainer.“ Der neue Olympia-Zyklus wird mit einem deutlich verjüngten Team begonnen.

Es ist der vorläufige Tiefpunkt in Kluges Karriere. Nach der knapp verpassten Olympia-Teilnahme im letzten Jahr bekam er mit Nico Merget einen neuen Partner ins Boot. Eine Liaison mit Hindernissen. Es passt nicht zwischen den beiden. „Wir sind beide unabhängig voneinander zum Trainer gegangen und haben gesagt, dass es nicht funktioniert“, berichtet Kluge. Doch sie stießen auf taube Ohren. Der hiesige Ruder-Riese konsterniert: „Andere Zweier wurden auch aufgemacht, nur wir mussten so weiterfahren.“

Alles Klagen hilft aber nicht. Diese Weltcup-Saison wird ohne Wittinger Beteiliging stattfinden. Im Herbst greift Kluge wieder an, hat für die Zwischenzeit vom Trainerteam ein paar Vorgaben an die Hand bekommen, die er schaffen soll. Schneller soll er werden. Das Feuer brennt noch in ihm. Er wird an den Punkten arbeiten. Doch der Gedanke ans Aufhören geistert beim BWL-Studenten dennoch schon durch den Kopf. Kluge: „Ich gucke mir das dann an, welchen Partner ich bekomme und welche Perspektiven ich habe. Vielleicht kommt dann aber auch der Moment, die Reißleine zu ziehen und ein stinknormales Leben zu führen …“

Zur Frustbewältigung könnten zwei Termine im Juli dienen. Bei der Ratzeburger Ruderregatta (10./11. Juni) und der traditionsreichen Henley Royal Regatta auf der Themse (28. Juni bis 2. Juli) wird Kluge mit alten Bekannten im Achter am Start stehen. Unter anderem wird sein ehemaliger Zweier-Partner Clemens Ernsting mit im Boot sitzen.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 20. Mai 2017

„Ein Griff ins Klo!“

Rudern – Peter Kluge wird bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften nur Fünfter im B-Finale mit dem Zweier

Krefeld/Wittingen. Peter Kluge ist ein Mann der klaren Worte. Und so hielt der Ruder-Riese aus Wittingen mit seinem Frust nicht hinter dem Berg.

Peter Kluge
Peter Kluge. Quelle: rudern.de

„Das war ein Griff ins Klo!“ Platz fünf im B-Finale bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Krefeld am Wochenende entsprach so gar nicht den Ansprüchen des ambitionierten 26-Jährigen.

Zusammen mit seinem neuen Partner Nico Merget (Frankfurter RG Germania) erlebte Kluge im Zweier ohne Steuermann einen Dämpfer im Kampf um die begehrten Boots-Plätze im Team Deutschlandachter für die saisonalen Höhepunkte 2017. Einmal mehr wurde bei der DM in Krefeld offensichtlich, dass das Tandem miteinander nur bedingt harmoniert. Mal gibt es Ausreißer nach oben, mal Abstürze wie beim jüngsten Meilenstein. Kluge spricht von einer „Wundertüte“. Die auf dem Elfrather See Negatives zu Tage förderte. Der Vorlauf sei noch „ganz solide“ gewesen, erklärte der BWL-Student. Das Duo ließ immerhin die späteren Sechstplatzierten Jakob Schneider/Hannes Ocik hinter sich, musste nur den neuen Vizemeistern Johannes Weißenfeld/Torben Johannesen den Vortritt lassen. Doch dann setzte schleichend die Abwärtsspirale ein bei Kluge/Merget. „Ab dem Halbfinale ging es bergab.“ Sie hatten auf ihrer Bahn mit erschwerten Bedingungen, seitlichem Schiebewind, zu kämpfen, während andere Boote Windschatten genossen. Sicherlich ein Faktor, den Kluge aber nicht als Grund vorschieben wollte. „Wir waren einfach nicht schnell genug, haben nicht genug investiert.“

Ein Vorbo(o)te für das anschließende B-Finale. „Einfach nur eine Katastrophe.“ Kluge/Merget liefen mit satten zehn Sekunden Rückstand hinter dem siegreichen Nachwuchs-Zweier mit Christopher Reinhardt/Laurits Follert ein. Daher würde der 1,91 Meter-Hüne das Wochenende „am liebsten streichen“. Zum Vergleich: Mit seinem vorherigen Partner Clemens Ernsting hatte Kluge den B-Lauf in den zwei Jahren zuvor gewonnen. Weil beide auf gemeinsame Basics in Drucksituationen zurückgreifen konnten. Das ist in der jetzigen Zweck-Gemeinschaft mit Merget nicht der Fall.

Aber passiert ist passiert. Obwohl das Empfehlungsschreiben fehlgeschlagen ist, hegt der WM-Dritte von 2014 (im Zweier mit Steuermann) die leise Hoffnung, dass die Kleinboot-DM anders als in den Vorjahren in der Gewichtung „nicht ganz so viel zählen könnte“. Sondern auch die anderen Ergebnisse zuvor und Kluges individuelle Leistungsfähigkeit, die er ohne Frage seit Jahren nachweist. Am heutigen Dienstag beratschlagen die Bundestrainer das weitere Vorgehen. „Mal gucken, was daraus wird“, ist der Wittinger gespannt. „Richtig wichtig“ werde die Hügelregatta in Essen im Mai. Dort geht es dann noch einmal im Vierer zur Sache. Kluge betont: „Da müssen wir richtig performen.“ – Von Ingo Barrenscheen

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 25. April 2017