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rvgh.de – News: aktuelle Berichte aus dem Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel e. V. (RVGH)

Wimpernschläge: RVGH glänzt gegen unbekannte Gegner

Rudern: Sieben Nachwuchskräfte erzielen beim 19. Tangermünder Hafensprint gute Ergebnisse

red Hankensbüttel. Im Osten was Neues… Erstmals ging der Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH) jüngst beim 19. Tangermünder Hafensprint an den Start. Gewissermaßen der Aufbruch zu neuen Ufern respektive „eine Öffnung hin zu anderen Regattaplätzen“, erklärte Trainer Thomas Krummel.

Ideale Ruder-Bedingungen: Das windgeschützte Hafenbecken in Tangermünde ermöglichte den RVGH-Startern Mats-Ole Blaue (kl. Foto, von links), Lorenz Ernst, Jan-Niklas Falke, Julius Heers, Susanne Krummel, Johanna Schiller und Miriam Schmidt gute Leistungen.

Der Tangermünder Ruderverein würde mit dieser Veranstaltung geradezu ideale Voraussetzungen für eine Sprintregatta bieten. 500 Meter Hafenbecken, windgeschützt, keine Strömung, beste Zuschauermöglichkeiten, gute Infrastruktur und dazu eine freundlich-familiäre Atmosphäre. „Und natürlich gab es auch starke, aber bisher unbekannte Gegner“, nannte Krummel einen weiteren positiven Aspekt. Die Kontrahenten kamen wegen der zentralen Lage Tangermündes aus weiten Teilen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Der RVGH war mit sieben Aktiven in neun Rennen am Start: Zum Auftakt sicherten sich Lorenz Ernst und Jan-Niklas Falke den Sieg im A-Junioren Riemenzweier in einem furiosen Rennen knapp vor Wittenberg. Gleichbedeutend mit dem ersten Triumph überhaupt für eine RVGH-Crew in dieser technisch anspruchsvollen Bootsklasse. „Jeder Ruderer hat nur einen Riemen: Die Balance zwischen den beiden Seiten fällt also deutlich schwerer als im Skullboot“, erläuterte Krummel. Diese Erfahrung machten auch die zwei Hankensbütteler: Auf den ersten 300 Metern hatten sie einen Vorsprung von gut einer Bootslänge herausgearbeitet, doch dann blieb bei einem Schlag das Blatt im Wasser hängen. Wittenberg schloss nahezu auf, wurde jedoch vom RVGH knapp in Schach gehalten werden. Minimale 53/100 Sekunden Vorsprung reichten für den Sieg. Im Doppelzweier der A-Junioren fochten dieselben Mannschaften erneut Platz eins aus. Ernst/Falke setzten sich abermals mit einem Wimpernschlag (40/100 Sekunden) durch. Im späteren Einer-Rennen hatte FastLeichtgewicht Lorenz Ernst gegen seine schwergewichtige Konkurrenz keine Reserven mehr und wurde Dritter.

Bei den B-Juniorinnen wurde die Szene dominiert von einer Zweiermannschaft aus Burg, gegen die die Hankensbütteler Susanne Krummel und Johanna Schiller keine Chance hatten. Immerhin ließen sie ein Boot aus Torgau deutlich hinter sich. Im Einer-Rennen wollte Susanne Krummel dann den Spieß umdrehen gegen die starke Rivalin aus Burg, die im Vorjahr die lupenreine Bilanz von 21 Siegen bei 21 Starts erreicht hatte. „Aggressiv von Anfang an“, lautete die Devise im RVGH-Lager. Im Schlussspurt hatte die Burgerin mehr Körner, hatte gegen das hiesige Talent aber alles andere als eine Spazierfahrt erlebt. Bei den B-Junioren startete Julius Heers im Einer und zusammen mit Mats Ole Blaue im Doppelzweier. In beiden Rennen landeten die Hankensbütteler im Mittelfeld. Zusammen mit Susanne Krummel setzte sich Julius noch in den Mix-Doppelzweier – Rang zwei im Vier-Boote-Feld. Das letzte Rennen für den RVGH bestritt Miriam Schmidt im Mädchen-Einer (14 Jahre und jünger). Gegen körperlich überlegene Konkurrenz aus Bernburg und Zschornewitz musste sie sich mit dem dritten Platz begnügen.

Coach Krummel zog insgesamt ein zufriedenes Fazit: „Die Fahrt nach Tangermünde als Auftakt für die Herbstregattasaison hat sich sehr gelohnt. Wenn es terminlich passt, wollen wir auch gern 2018 mit dabei sein.“

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 06. September 2017

RVGH verkauft sich gut beim XXL-Event

Rudern – 49. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen: Hankensbütteler Quintett trotz Trainings-Defizits auf Augenhöhe

Hankensbüttel. Die Eindrücke: überwältigend! Die Ergebnisse: angesichts der suboptimalen Vorbereitung absolut zufriedenstellend.

Durchnässt, aber glücklich: das RVGH-Quintett mit Kiara Müller (v. l.), Miriam Schmidt, Steuerfrau Johanna Niefindt, Mattis Wiemer und Mats Weiffenbach. Die Hankensbütteler erlebten über die 1000 Meter ein knappes Rennen.

Fünf Nachwuchshoffnungen des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH) starteten am vergangenen Wochenende beim Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel. Beim XXL-Event – praktisch die deutsche Meisterschaft der 12- bis 14-Jährigen – legten sich 1070 Teilnehmer in 442 Booten mächtig in die Riemen.

Für den Bundeswettbewerb hatte sich das RVGH-Quintett über den Landesentscheid qualifiziert. Jede Landesruderjugend kann in 22 verschiedenen Rennen bis zu zwei Boote nominieren. Daher auch die riesigen Dimensionen bei der 49. Auflage des Traditions-Wettbewerbs.

Alle Aktiven mussten auf der internationalen Regattastrecke gegen widrige Begleitumstände ankämpfen: Es war kalt, regnerisch und windig. „Nicht unbedingt die Bedingungen, die man vom Elbe-Seitenkanal gewohnt ist“, meinte Hankensbüttels Coach Thomas Krummel. Dennoch sei es eine aufregende Erfahrung gewesen, die sie nicht missen möchten, erklärten ihm seine Schützlinge im Anschluss. In der Besetzung Mattis Wiemer, Miriam Schmidt, Kiara Müller, Mats Weiffenbach und Steuerfrau Johanna Niefindt ging der RVGH im Mix-Doppelvierer (13/14 Jahre) beim nationalen Schlagabtausch ins Rennen. Durch ihre Zeit auf der Langstrecke (3000 Meter gegen die Uhr) schafften es die hiesigen Talente ins D-Finale am Sonntag über die 1000 Meter.

Dort machte sich dann „bemerkbar, dass gemeinsame Trainingskilometer fehlten“, registrierte Krummel. Der RVGH hatte die Mannschaft erst Anfang Juni zusammengestellt und konnte aus vielerlei Gründen kaum trainieren. „Dafür ist sie aber vergleichsweise gut zusammengewachsen“, befand der Trainer. Für spontane Spurts etwa fehlte jedoch die gemeinsame Erfahrung. Das zeigte sich über die 1000 Meter, als die Hankensbütteler den Gegner aus Baden-Württemberg (Nürtingen) ganz knapp vorbeiziehen lassen mussten.

Da die finalen Sechserläufe nach den Zeiten des Langstreckenrennens zusammengestellt wurden, trafen die Teams in etwa auf gleichstarke Rivalen. Dementsprechend eng ging es zu. Die zwei hessischen Mixed-Vierer kamen letztlich mit knapp einer Länge Vorsprung vor Nürtingen und dem RVGH-Vierer ins Ziel.

In Anbetracht der geringen Trainingszeit hätte sich die Hankensbütteler Crew gut verkauft, bilanzierte Krummel. „Mit dem Ergebnis können Mannschaft, Trainer, aber auch die Niedersächsische Ruderjugend sehr zufrieden sein.“ Der RVGH fuhr in Brandenburg auch in den roten Niedersachsentrikots. Abends bei der Siegerehrung ergab sich so ein kunterbuntes Bild.

Zum Bundeswettbewerb gehörte übrigens auch noch eine Zusatzdisziplin. Dabei wurden allgemeinsportliche Fertigkeiten und Kenntnisse über Bootskunde und Ruderwettkampfregeln gefordert. Netter Nebeneffekt: Es entstehen Kontakte zu Gleichaltrigen, „die lange halten können“, hat Krummel bei schon älteren Aktiven auf anderen Regatten beobachtet.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 07. Juli 2017

Krönendes Regatta-Finale für RVGH

Hankensbüttel verbucht beim Sprint-Wettbewerb in Celle acht Siege bei elf Starts

red Celle/Hankensbüttel. Noch einmal alle Kräfte mobilisiert: Der Nachwuchs des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel schloss am Wochenende bei der 59. Celler Ruderregatta erfolgreich seine Saison ab.

Trophäenjäger: Der RVGH-Vierer mit Steuermann nahm voller Stolz in Celle den ausgelobten Pokal am Steg entgegen.
Trophäenjäger: Der RVGH-Vierer mit Steuermann nahm voller Stolz in Celle den ausgelobten Pokal am Steg entgegen.

Der Sprint-Wettbewerb über 500 Meter stand offiziell als letzter Eintrag im Terminkalender und die Aktiven legten sich noch einmal kräftig in die Riemen. Acht Siege bei elf Starts! Den Auftakt machte Susanne Krummel in einer Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Celle und Verden im Juniorinnen-Doppelvierer B. Dieses Mix-Boot fuhr auf Anhieb auf Platz eins. Auch Lorenz Ernst (Junioren Einer B, mit über einer Bootslänge Vorsprung) sowie Julius Heers und Jan Burmeister verbuchten jeweils erste Plätze. Mats-Ole Blaue konnte mit dem hohen Tempo der Gegner indes nicht ganz mithalten und erruderte sich immerhin den zweiten Rang. Als nächstes stand der Junioren-Vierer B mit Steuermann auf dem Zeitplan. Ein Pokalrennen, dass die Hankensbütteler Lorenz Ernst, Jan-Niklas Falke, Steffen Dralle, Heiko Drögemüller und Steuermann Julius Heers vor Hannover und Celle für sich entschieden. Voller Stolz nahmen sie Medaillen und die Trophäe am Siegersteg entgegen. Diese Besetzung gewann später auch noch im Junioren-Doppelvierer B. Dennoch zeigten sie sich etwas enttäuscht darüber, dass die starken Gegner im ersten Lauf auf die Strecke gegangen waren – sie hätten sich lieber der harten Konkurrenz gestellt. Im Junioren-Doppelzweier wollten Steffen Dralle und Heiko Drögemüller es nochmal allen beweisen. „Wir ballern durch“, verkündete Dralle. Mit einer sehr hohen Frequenz flogen die beiden buchstäblich mit sechs Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ebenfalls siegreich: Mathis Dobroschke (l.) und Mats Weifenbach dominierten das Feld im Jungen-Doppelzweier Jahrgang 2003.
Ebenfalls siegreich: Mathis Dobroschke (l.) und Mats Weifenbach dominierten das Feld im Jungen-Doppelzweier Jahrgang 2003.

Im Jungen-Doppelzweier Jahrgang 2003 peitschten Mathis Dobroschke und Mats Weifenbach ebenfalls klar vorneweg, verwiesen die Konkurrenz aus Hannover und Leer auf die Plätze. Silber sprang für Susanne Krummel heraus, die in einem spannenden Rennen knapp hinter einer Celler Lokalmatadorin landete. Auch Jonah Reinecke als jüngster RVGH-Teilnehmer erreichte aus seiner 500 Meter-Premiere den zweiten Platz.

Nicht zu schlagen: Jan Burmeister steuerte in Celle einen von insgesamt acht Hankensbütteler Siegen bei.
Nicht zu schlagen: Jan Burmeister steuerte in Celle einen von insgesamt acht Hankensbütteler Siegen bei.

Summa summarum für den RVGH ein krönender Abschluss der Regattasaison 2016 – da waren sich die Trainer Thomas Krummel und Heiko Ernst einig. Nun steht für die Hankensbütteler nur noch die Langstrecke in Hildesheim Mitte November auf dem Programm, dann erfolgt der Start in die Wintersaison auf den Ergometern.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 06. Oktober 2016

RVGH-Vierer sackt Landestitel ein!

Rudern – 37. Wolfsburger Regatta mit Sprintmeisterschaften

Stolz wie Oskar: Der Hankensbütteler Vierer mit Steuermann Valentin Koch (v. l.), Steffen Dralle, Lorenz Ernst, Jan-Niklas Falke und Heiko Drögemüller holte sich den Landesmeistertitel.
Stolz wie Oskar: Der Hankensbütteler Vierer mit Steuermann Valentin Koch (v. l.), Steffen Dralle, Lorenz Ernst, Jan-Niklas Falke und Heiko Drögemüller holte sich den Landesmeistertitel.

Wolfsburg/Hankensbüttel. Ein Landesmeistertitel, zwei erste Plätze und ein gutes Gesamtbild: Der Nachwuchs des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH) schnitt bei der 37. Wolfsburger Regatta, verbunden mit der Niedersächsischen Landesund Sprintmeisterschaft, kürzlich gut ab. An Tag eins des Wettbewerbs stand die 400-Meter-Distanz auf der Tagesordnung. Den Auftakt für den RVGH machte Susanne Krummel. Sie fuhr einen überlegenen StartZiel-Sieg mit einer Länge Vorsprung ein. Krummel stieg gleich noch einmal ins Boot: Mit ihrer Zweierpartnerin Johanna Schiller fuhr sie um den Niedersachsentitel – doch es reichte am Ende nur zu Platz fünf von acht Mannschaften. Das nächste Rennen mit Hankensbütteler Beteiligung waren die Achter aus den einzelnen Stützpunkten. Steffen Dralle und Lorenz Ernst ruderten zusammen mit Aktiven aus Verden, Lüneburg und Celle im Flagschiff des Landesruderstützpunktes Celle. In diesem Durchlauf setzte sich der Stützpunktachter Hannover mit über einer Länge Vorsprung, vor Oldenburg I, Celle und Oldenurg II durch. Ernst und Dralle mussten dann sofort umsteigen, denn ihre Mannschaftskameraden Heiko Drögemüller und Jan-Niklas Falke warteten schon. Im harten Duell und mit einem starken Endspurt setzte sich der Hankensbütteler Vierer
vor Hannover durch und feierte damit die Landesmeisterschaft. Voller Stolz nahmen das RVGH-Quartett seine Medaillen auf dem Siegerpodest entgegen. Am zweiten Tag bei der Wolfsburger Regatta standen dann die 1000 Meter an. Wieder machte Susanne Krummel im Einer den Anfang, musste ihre Widersacherin aus Hannoversch-Münden aber ziehen lassen und belegte Platz zwei. Im Zweier fuhren Krummel und Schiller in einem Feld von sechs Booten in einem sehr ausgeglichenen Rennen ebenfalls auf den Silberrang. Das Vierer-Rennen wurde hingegen abgesagt. Alles in allen ein gelungenes Wochenende, resümierten die RVGH Trainer Thomas Krummel und Heiko Ernst.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 29. August 2016