Immer vorwärts auf dem Elbe-Seitenkanal

Beim RV des Gymnasiums Hankensbüttel

Thomas Krummel mit dem Mädchen-Doppelvierer. Foto: Busse

Thomas Krummel mit dem Mädchen-Doppelvierer. Foto: Busse

Artikel im Rudersport 6/2016, S. 22-23

Artikel im Rudersport 6/2016, S. 22-23

So lautet der Titel des Artikels von Hans-Heinrich Busse im Rudersport 6/2016, dem offiziellen Verbandsmagazin.

Er beschreibt: „Für die Wassersportler in Scharnebek, Uelzen und Hankensbüttel stellt der Elbe-Seitenkanal ein großartiges Betätigungsfeld dar. Auch für den Ruderverein des Gymnasiums Hankensbüttel bietet er ideale Trainingsmöglichkeiten.“

27. Juni 2016 von rvgh.de
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Kluge nimmt leicht Fahrt raus: Auch fürs Leben nach dem Sport

Rudern – Platz zehn beim Weltcup / Kein Nachrücker-Platz für Olympia

Das müssen sie erst einmal sacken lassen: Für Peter Kluge (l.) und Clemens Ernsting platzte in Luzern der Traum von den Olympischen Spielen 2016. Foto: Seyb/DRV

Das müssen sie erst einmal sacken lassen: Für Peter Kluge (l.) und Clemens Ernsting platzte in Luzern der Traum von den Olympischen Spielen 2016. Foto: Seyb/DRV

ib Posen/Glüsingen. Das nackte Ergebnis vermittelte für Außenstehende den Eindruck eines Fehlschlags. Diese Interpretation widerlegte Peter Kluge.

Wenn er und sein Partner Clemens Ernsting es unbedingt darauf angelegt hätten, wäre mehr als der zehnte Platz beim Weltcup in Posen drin gewesen. Dennoch reiste das deutsche Duo mit einem durchaus guten Gefühl aus Polen wieder ab.

Logisch: Seit der verpassten Olympia-Qualifikation sei ein wenig „die Luft raus“, gibt der 25-Jährige – durchaus nachvollziehbar – zu. Während die anderen für Rio qualifizierten Nationen in Posen voll im Saft standen, haben Kluge/Ernsting ein wenig Fahrt rausgenommen. Im alltäglichen Training. Aber auch im Halbfinale am Sonnabend. Nach einem bescheidenden Endspurt im Vorlauf (Kluge: „Da herrschte bei uns miese Stimmung“) und einem zweckdienlichen Hoffnungslauf ging das deutsche Boot mit der Prämisse an den Start: Mal schauen, wie wir auf halber Strecke so liegen und ob es dann noch Sinn macht, voll durchzuziehen.

Tatsächlich bestand bei 1000 Metern durchaus noch Kontakt zum Dritten. Kluge: „Wir hatten uns schon vorgenommen, auf den mittleren 1000 Metern ordentlich Wumms zu machen.“ Doch wenig später betrug der Rückstand auf die Quali-Plätze für das A-Finale schon mehr als eine Bootslänge. „Das war utopisch, da noch ranfahren zu wollen“, meinte Kluge. Also ein, eher zwei Gänge raus. „Wir sind auf einer 30er-Frequenz pro Minute runtergegangen – das waren gleich einmal sieben, acht Schläge weniger.“ Rumänien und Ungarn zogen hingegen durch und noch vorbei. Die große Lücke zu den anderen Teilnehmern relativierte sich ergo.

Im B-Finale sprang schlussendlich Rang vier heraus – mit nur zwei Zehnteln Rückstand auf den Zweitplatzierten. Kluges Fazit: „Es hätte durchaus schlechter laufen können. Im Grunde war es das taktisch stabilste Renn-Wochenende in den letzten zwei Jahren von Clemens und mir. Wir sind nicht abgeschmiert.“

Abgesägt wurde der Glüsinger aber schon. Von Bundestrainer Ralf Holtmeyer. Kluges letzte Hoffnungen, vielleicht noch als Ersatzmann mit zu den Olympischen Spielen im August zu fahren, erfüllten sich nicht. Stattdessen nominierte der DRV die Youngster Torben Johannesen/Johannes Weißenfeld, die in Posen das B-Finale gewannen. Es hätte ein Für und Wider beim Abwägen der Nachrücker-Kandidaten gegeben, meinte Kluge.

Der Bundestrainer sah ihn und seinen Vordermann stattdessen für den Zweier mit Steuermann bei der WM der nicht-olympischen Bootsklassen im August vor. Doch das lehnten Kluge/Ernsting dankend ab. Vielmehr will das Gespann die kommenden Monate nutzen, um „für das Leben nach dem Sport“ voranzukommen. Was freilich nicht heißt, dass das Rudern nun an zweite Stelle rückt. „Wir werden schon weiterhin Gas geben, wollen aber das Leben nebenher nicht mehr zu vernachlässigen“, begründete Kluge. Auch das: nur allzu verständlich nach vielen Entbehrungen zuletzt.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 21. Juni 2016

21. Juni 2016 von rvgh.de
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Hankensbütteler Ruder-Erfolge auf Hadelner Kanal

Rudern: RVGH bei DRV-Regatta in Otterndorf am Start / Susanne Krummel und Johanna Schiller siegreich / Burmeister/Blaue scheitern knapp

Jan Burmeister (l.) und Mats Ole Blaue

Jan Burmeister (l.) und Mats Ole Blaue

red/ar Otterndorf. Erfolgreicher Ausflug für den Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH). Bei der DRV-Regatta in Otterndorf, verbunden mit dem Landesentscheid im Jungen- und Mädchenrudern (JuM) schlugen sich die Hankensbütteler sehr gut. Trainer Thomas Krummel sprach sogar von einem „rundum erfolgreichen Wochenende.“

Beim Landesentscheid JuM traten Mats Ole Blaue und Jan Burmeister im Doppelzweier 14 Jahre und jünger an. Die 3000 Meter waren im Einzelstart zu bewältigen, wobei sich die RVGH-Jungs ihr erstes Langstreckenrennen nicht optimal einteilten. Ohne die direkte Konkurrenz gingen sie den Wettbewerb zu langsam an. In der Schlussphase konnten sie zwar noch etwas Bodengut machen. Es reichte aber nur für Platz fünf im SechsBoote-Feld und damit die Qualifikation für das B-Finale. Hier lief es über 1000 Meter besser. Mit einem blitzschnell angesetzten Spurt und deutlichem Vorsprung siegten die Hankensbütteler vor den Boote

Siegreiches Duo: Susanne Krummel und Johanna Schiller

Siegreiches Duo: Susanne Krummel und Johanna Schiller

n aus Wilhelmshaven und Hannover. Das bedeutete Rang vier in der Endabrechnung. „Es reichte zwar nicht für die Qualifikation für das Bundesfinale. Es war aber auf jeden Fall eine bemerkenswerte Leistung, auf die die beiden zurecht stolz sein dürfen“, lobte Krummel.

Die B-Juniorinnen Johanna Schiller und Susanne Krummel starteten jeweils im Einer und im Doppelzweier sowie in einem aus Sportlerinnen des Einerrennens spontan besetzten Doppelvierer. Im Einerrennen hatten insgesamt 35 Boote gemeldet, die im Abstand von zwei Minuten auf die Strecke geschickt wurden. Beide RVGH-Mädchen erreichten in ihrer Abteilung jeweils den zweiten Platz. Im Doppelzweier ließen sie gegen eine Mannschaft vom Regattaverband Ems-Jade-Weser nichts anbrennen. Wie an der Schnur gezogen spulten sie die Strecke zum ersten Sieg des Wochenendes ab. Am zweiten Tag belegte Johanna Schiller den dritten Platz, während Susanne Krummel in ihrem Rennen dank eines starken Anfangsspurts von vornherein alles klar machte. Sie gewann mit deutlichem Vorsprung.

Dann kam die Verlosung für das Viererrennen. Sowohl Partner als auch Boote waren für die Teilnehmerinnen unbekannt. Susanne Krummel und Co. und hatten die Bugspitze auf der Ziellinie ganz knapp vorn. Das Schiller-Team kam auf Rang drei ein. Einer alten Tradition folgend durfte der Steuermann des siegreichen Bootes nach schönem Flug das Wasser des Hadelner Kanals hautnah erleben…

Spannung war dann im abschließenden Doppelzweier angesagt: 1000 Meter Bord-anBord-Kampf. Die beiden Hankensbüttelerinnen siegten mit hauchdünnen 0,8 Sekunden Vorsprung. Trainer Thomas Krummel war danach mehr als zufrieden: „Die beiden haben sich an dem Wochenende sehr gut geschlagen. Sie Biss bis zum letzten Zug bewiesen und viel Rennerfahrung sammeln können.“

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 07. Juni 2016

07. Juni 2016 von Julian Hawellek
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Blick voraus: Greift Kluge Tokio 2020 an?

Rudern – Nach dem geplatzten Olympia-Traum im Zweier will Glüsinger Abstand gewinnen / Hintertür als Ersatzmann!?

Das müssen sie erst einmal sacken lassen: Für Peter Kluge (l.) und Clemens Ernsting platzte in Luzern der Traum von den Olympischen Spielen 2016. Foto: Seyb/DRV

Das müssen sie erst einmal sacken lassen: Für Peter Kluge (l.) und Clemens Ernsting platzte in Luzern der Traum von den Olympischen Spielen 2016. Foto: Seyb/DRV

Luzern/Glüsingen. Auch einen Tag nach dem im Rotsee versunkenen Traum von Rio kam bei Peter Kluge „in Schüben“ immer wieder die „riesengroße“ Enttäuschung hoch.

Nach dem Halbfinal-Aus bei der Olympia-Qualifikations-Regatta in Luzern geht der Glüsinger Ruderer womöglich erst einmal auf Tauchstation.

„Es war schon ein Traum von mir, in Rio rudern zu dürfen“, muss Kluge den Schock vom Montagabend erst einmal verdauen. Doch wie sagte einst Dragoslav Stepanovic so einprägsam: Lebbe geht weider. „Es geht halt weiter. Blickrichtung nach vorn“, adaptiert Kluge den berühmten Ausspruch.

Nur: Wie es in den kommenden Wochen und Monaten weitergeht, weiß das Mitglied des Teams Deutschlandachter noch nicht so genau. Gemach, gemach. Womöglich macht er erst einmal einen kleinen Ruder-Cut, „um ein bisschen Abstand zu gewinnen“. In jedem Fall werde es in den kommenden Tagen auch noch Gespräche mit Bundestrainer Ralf Holtmeyer geben. Um Chancen für ein mögliches Schlupfloch auszuloten. „Es gibt noch ein Fenster“, hat Kluge noch keinen vollständigen Haken hinter die Olympischen Spiele 2016 gemacht. Er könnte als schwarz-rot-goldener Ersatzmann an den Zuckerhut reisen. Wobei Johannes Weißenfeld etwa für den deutschen Vierer wohl prädestinierter wäre. Abwarten.

Wenn nicht, wird sich Kluge in der dann gewonnenen Freizeit verstärkt seiner Familie, Freunden, dem Beruf widmen. Und vielleicht ein wenig in sein Inneres hineinhorchen, ob er noch einmal einen neuen Anlauf wagt. Stichwort Tokio 2020. Wobei es aktuell noch zu früh sei, derartige Entscheidungen „übers Knie zu brechen“.

Im Halbfinale in Luzern hätte es „von hinten bis nach vorne nicht gestimmt“ beim deutschen Duo, ließ Kluge noch einmal die 2000 unheilvollen Meter Revue passieren. An den widrigen Witterungsbedingungen hätte dies nicht gelegen. Sein Partner Clemens Ernsting (Berlin) und er hätten einfach keine Übereinstimmung in den Schlägen hinbekommen. Und so mussten sie mitansehen, wie Europa- und Bluffmeister Ungarn – dieser hatte den Vorlauf offenbar bewusst verloren, um sich ein zusätzliches Rennen und damit Praxis zu verschaffen – auf den letzten 250 Metern mit jedem Schlag richtig Boden gutmachte. „Dass sie so krass aufdrehen, war schon eine Leistung“, erkannte Kluge neidlos an. Für ihn heißt es stattdessen wohl: No-lympia … – von Ingo Barrenscheen

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 25. Mai 2016

25. Mai 2016 von rvgh.de
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Alle(r) Achtung! RVGH-Rekord bei Lehrruder-Wanderfahrt

29 Teilnehmer machen teils ihre ersten Erfahrungen auf fließendem Gewässer / Schwierige finale Bewährungsprobe für neue Steuerleute

Reichlich Betriebsamkeit auf der Aller: 29 Aktive nahmen an der Lehrruder-Wanderfahrt des RVG Hankensbüttel teil – eine neue Rekordbeteiligung!

Reichlich Betriebsamkeit auf der Aller: 29 Aktive nahmen an der Lehrruder-Wanderfahrt des RVG Hankensbüttel teil – eine neue Rekordbeteiligung!

red Hankensbüttel. Himmlische Fahrt an Himmelfahrt! Stattliche 29 Aktive des RVG Hankensbüttel brachen kürzlich zu ihrer traditionellen Lehrruderwanderfahrt auf der Aller auf. „Rekordbeteiligung – mehr geht nicht“, war Fahrtenleiter Heiko Ernst verzückt.

Einige Teilnehmer machten ihre erste Erfahrung mit dem Rudern auf fließendem Gewässer – schließlich gibt es auf dem heimischen Elbe-Seiten-Kanal keine Strömung. Die Riemen-Reisegruppe musste auch Hindernisse wie Schleusen und Wehre überwinden. „Besonders an den Wehren galt es für alle, mit anzufassen. Es war dann doch eine Mammutaufgabe, die sechs Boote umzutragen“, schilderte Ernst. Begonnen hatte die RVGH-Fahrt in Müden-Dieckhorst, wo die Boote nach und nach ins Wasser gelassen wurden. Die erste Etappe führte dann bis zum Kanuclub Flottwedel – dort errichteten die Hankensbütteler das erste Lager. Gegen Abend wurde gegrillt und es folgte noch theoretischer Unterricht.

Parallel wurden im Zuge der Lehr-Fahrt noch Steuerbeziehungsweise Obleute ausgebildet. Früh raus aus den Schlafsäcken hieß es am zweiten Tag: Die längste Etappe führte über Celle bis nach Winsen. Gegen Mittag erreichten die Ruderer die Herzogstadt und legten eine ausgiebige Mittagspause am Sandstrand ein. Die Mutter und die Tante eines Teilnehmers warteten dort mit belegten Brötchen, Kuchen und gekühlten Getränke. Nach dem Ablegen wurde zudem unterwegs nach und nach noch Eis in die Boote gereicht. Die erste Schleuse stand dann noch auf dem Programm, ehe gegen Abend Winsen erreicht wurde. Dort gab es Nudeln Bolognaise aus dem großen Kupferkessel.

Der dritte Tag begann etwas ruhiger. Nach dem Frühstückunter freiem Himmel ging es zurück an Bord. In drei Teilstücken ruderte der RVGH-Tross
dem finalen Campingplatz entgegen. Nach dem kulinarischen Part, dieses Mal mit Käsespätzle, mussten die angehenden Steuerleute ihr Wissen mit einem schriftlichen Test beweisen.

Schließlich die vierte und letzte Etappe bis nach Eilte. Dort stellten die Hankensbütteler mit Erschrecken fest, dass der Sportboot-Schwimmsteg noch nicht im Wasser war. Das Herausnehmen der Boote an der hohen Böschung erwies sich ebenfalls als unmöglich. Immerhin: der alte Fähranleger bildete eine, wenn auch nicht optimale, Alternative. Der sehr starke Gegenwind und die starke Strömung verlangten den neuen Steuerleuten noch einmal alles ab beim Anlegen ohne Steg. Schwieriges Ende einer Fahrt, die der RVGH bei der Rückkehr noch einmal Revue passieren ließ.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 19. Mai 2016

23. Mai 2016 von Julian Hawellek
Kategorien: News, Presse, Wanderfahrten | Schreibe einen Kommentar

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