Jahreshauptversammlung 2020

Update: Jahreshauptversammlung fällt am 29. Mai aus!

Liebe Mitglieder,

leider müssen wir aufgrund behördlicher Vorgaben unsere Jahreshauptversammlung am 29. Mai 2020 kurzfristig absagen. Die Jahreshauptversammlung wird nicht stattfinden. Wir bitten alle Mitglieder folge zu leisten und Zuhause zu bleiben. Ein neuer Termin für die Jahreshauptversammlung wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Breidenbach, Heiko Ernst, Dieter Reisewitz, Melanie Reinecke

Liebe Ruderinnen und Ruderer,

hiermit laden wir Euch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rudervereins am Gymnasium Hankensbüttel e. V. am Freitag, 29. Mai 2020 um 17.30 Uhr ins Vereinsheim ein.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
  2. Aussprache über die vorliegenden Tätigkeitsberichte des Vorstands (pdf)
    1. Rückblick und Vorausplanung: Jens Breidenbach und Heiko Ernst
    2. Bericht derJugendwarte: Susanne Krummel, Lorenz Ernst, Daniel Weise, Paul Baucke, Miriam Schmidt, Clara Saucke
    3. Bericht des Schriftwarts: Dieter Reisewitz
    4. Bericht des Bootswarts/Ehrenvorsitzender: Lutz Petzold
    5. Bericht des Trainingswart/Regattasport: Thomas Krummel
    6. Bericht des Wanderruderwarts: Sven Krüger
    7. Bericht des Fahrzeugwarts: Jörg Reinecke
  3. Kassenbericht über das zurückliegende Geschäftsjahr: Melanie Reinecke
  4. Bericht der Kassenprüfer: Barbara Kröber, Günther Lilje
  5. Genehmigung des Kassenberichts
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Neuwahlen von Vorstandsmitglieder
    1. Vorsitzende(r)
    2. stellv. Vorsitzende(r)
    3. Kassenwart(in)
    4. Trainingswart(in)
    5. Bootswart(in)
    6. Jugendwart(in)
    7. Wanderruderwart(in)
    8. Kassenprüfer(in)
  8. Anträge
  9. Vorlage des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr 2020/2021 und Beschlussfassung darüber
  10. Verschiedenes

Falls Anträge gestellt werden wollen, so sind diese bis zum 19.05.2020 beim Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

Mit rudersportlichen Grüßen
Jens Breidenbach, Heiko Ernst, Dieter Reisewitz, Melanie Reinecke

Informationen zum Coronavirus

Update

Liebe Ruderfreunde,

aus aktuellem Anlass sind bis auf weiteres auch immer noch alle Versammlungen und Aktivitäten unseres Vereins abgesagt. Das betrifft z. B. den Frühjahrsputz, das Anrudern genauso wie auch die Jahreshauptversammlung.

Ausweichtermine für die abgesagten Aktivitäten gibt es im Moment noch nicht. Sobald sich die Situation um die Corona-Pandemie verändert und die Bundesregierung ihre Maßnahmen zum Kontaktverbot reduziert oder rückgängig macht wird sich der Vorstand treffen und neue Termine kurzfristig bekanntgeben.

Wichtig: Auch der Ruderbetrieb am Vereinsheim ist bis auf weiteres untersagt.

Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern eine gute Gesundheit.

Liebe Vereinsmitglieder,

auch beim Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel bleibt die aktuelle Coronavirus-Situation nicht ohne Folgen: Der Betrieb am Ruderverein wird vorerst bis zum 19.04.2020 komplett eingestellt.

Es findet kein Frühjahrsputz, kein Anrudern, kein Trainingslager, kein Hallentraining und auch kein Ruderbetrieb am Kanal statt. Der Steg wird vorerst nicht eingesetzt und der Ruderbetrieb ist untersagt. Sämtliche Veranstaltungen des Rudervereins finden bis zum 19.04.2020 nicht statt. Wir hoffen, dass wir Ende April wieder starten können, müssen jedoch bis dahin noch abwarten was passiert.

Bleibt alle auch weiterhin gesund.

Mit rudersportlichen Grüßen
der Vorstand

Links:
Deutscher Ruderverband: Regelmäßig aktualisierte Informationen zum Coronavirus
Landessportbund Niedersachsen: Informationen zur Coronavirus-Lage

Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel hat Großes vor

Sanitärtrakt mit Fitness-Bereich / 46 000-Euro-Spende unterstützt Bauvorhaben

Der Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel hat Großes vor: Um zukunftsfähig zu sein und attraktiv zu bleiben, möchte der RVGH seine Trainingsmöglichkeiten an zentraler Stelle erweitern. Foto: Butting

Hankensbüttel/Knesebeck – Der Ruderverein am Gymnasium Hankensbüttel (RVGH) kann einen Sanitärtrakt mit Jugendfitness-Bereich bauen. Finanziell unterstützt wird der Verein bei diesem Vorhaben von der Firma Butting, die 46 000 Euro für das Vorhaben spendete.

Das Geld stammt aus Rücklagen für Weihnachtsgeschenke für die Kunden, auf die das Familienunternehmen aus Knesebeck erneut verzichtet hat.

Hermann Butting zeigt sich von dem Projekt überzeugt. Er betont: „Als Familienunternehmen sehen wir uns als große Mitarbeiter-Familie. Das Wohl des Einzelnen und der Region liegen uns sehr am Herzen. Jeder, der will, sollte seine Potenziale entfalten können. Deswegen ist es für das Unternehmen eine Herzensangelegenheit, den Verein bei seiner Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen.“ Die Jugendlichen würden in dem Verein Gemeinschaft lernen, Verantwortung übernehmen und etwas für ihre Gesundheit tun. Außerdem sei der Verein ein wichtiger Beitrag, das Freizeitangebot zu verbessern und die Attraktivität der Region um Knesebeck weiter zu erhöhen.

Der einzige lokale Ruderverein hat Großes vor: Um zukunftsfähig zu sein und attraktiv zu bleiben, möchte der RVGH seine Trainingsmöglichkeiten an zentraler Stelle erweitern. Heiko Ernst, zweiter Vereinsvorsitzender, erläutert: „Das neue Gebäude soll über neue sanitäre Einrichtungen und über einen Fitness-Raum verfügen, der von allen Vereinsmitgliedern zu jeder Trainingszeit genutzt werden kann – sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten.“ Im Zuge des Neubaus soll zudem die Barrierefreiheit sichergestellt werden. „Dank der großzügigen Unterstützung durch das Unternehmen Butting können wir unseren jugendlichen Mitgliedern auch im Winter eine verbesserte Perspektive zum regelmäßigen Training anbieten. Damit schaffen wir sportliche Entfaltungsmöglichkeiten für Ruderer auch in unserer ländlichen Gegend“, so Ernst. Und weiter: „Das gemeinsame Training während des gesamten Jahres schafft engere soziale Kontakte und trägt zur positiven Entwicklung junger Menschen bei.“

Der Ruderverein hat sein Bootshaus am Elbe-Seitenkanal in der Nähe zum Stammsitz von Butting. Der Verein wurde 1975 gegründet und zählt aktuell 200 Mitglieder. Der Schwerpunkt liegt beim Freizeitsport und Wanderrudern. Das Bootshaus mit Übungsrevier wird oft von Ruderern als Trainingslager genutzt. Die Kinder- und Jugendarbeit im Verein nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Familie Butting ist seit langer Zeit mit dem Ruderverein verbunden. Bereits Dr. Hannshermann Butting hatte dem Verein als leidenschaftlicher Ruderer angehört. Und auch Hermann Butting ist seit seiner Zeit auf dem Gymnasium Mitglied im Verein.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 11. Januar 2020

Imort jubelt über Exoten-Gold

Deutsche Sprint-Meisterschaften: Steinhorster siegt im RTHC-Achter

Das Highlight der Deutschen Sprintmeisterschaften - Flutlichtfinals. Quelle: DRV/rudern.de
Das Highlight der Deutschen Sprintmeisterschaften – Flutlichtfinals. Quelle: DRV/rudern.de

Essen/Steinhorst – Es war beileibe nicht der erste nationale Titel für Dominic Imort. Und doch verströmte der Triumph des gebürtigen Steinhorsters am vergangenen Wochenende auf dem Kettwiger Ruhrbogen gleich in mehrfacher Hinsicht eine ganz besondere Note. Flutlicht-Flair.

Ein außergewöhnlich großes Publikum. Und dann war da auch noch der Exoten-Status, den sein Achter vom RTHC Bayer Leverkusen genoss bei den Deutschen Sprint-Meisterschaften in Essen.

Denn seine Ruder-Wahlheimat stellte im Zwölfer-Starterfeld das einzige Flaggschiff, das nicht in der Bundesliga beheimatet ist. Doch Imort und Co. scherten sich nicht um die fehlende Kurzstrecken-Expertise und fuhren zu Gold! Da schmerzte es auch nicht so, dass er die Titelverteidigung im Vierer hauchzart verpasste.

„Es hat richtig Spaß gemacht! Für den Verein ist das eine super Sache, gerade gegen so eingefahrene Mannschaften“, strahlte Imort ob des Leverkusener Außenseiter-Sieges in der Königsdisziplin. Denn gerade auf der Sprint-Distanz, wo zwischen Erfolg und Misserfolg Wimpernschläge liegen, sei es eigentlich umso wichtiger, auf eine eingespielte Achter-Crew bauen zu können. „Die Schläge müssen sitzen. Wenn du nur ein, zwei in den Sand setzt, ist es gelaufen, das kannst du auf der Strecke nicht mehr ausbügeln“, verdeutlichte der Mann mit der Ruder-Wiege RVG Hankensbüttel. Doch gemeinsam mit Marius Kock, Heiner Schwartz, Felix Krane, Michel Palisaar, Felix Drahotta, Dennis Dethmann, Julius Christ sowie Steuermann Philipp Kappek stimmte einfach alles. Der RTHC gewann Vorlauf wie Halbfinale und dann schließlich auch den Showdown am späten Samstagabend in 51,04 Sekunden vor Minden (51,25) und Münster (51,52). Weil die deutsche Sprint-DM in Essen mit dem traditionellen Herbstcup, der Stadtmeisterschaft und einem Drachenbootrennen zu einem großen Ruder-Event inszeniert wurde, war der Zeitplan eng gesteckt und das Achter-Finale stieg um 21.30 Uhr unter Flutlicht. Imort: „Für die Zuschauer ist das spannend, nebenbei gab es noch eine Party-Meile.“ Dementsprechend verfolgten teils bis zu 3000 Schaulustige das Treiben auf dem Wasser. „Da war richtig was los.“

Umso schöner der Triumph, dem Imort am Sonntag dann gerne noch das Sahnehäubchen aufgesetzt hätte. Doch anders als in den zwei Jahren zuvor blieb Leverkusen im Vierer im Endlauf nur Platz zwei mit 12/100 Sekunden Rückstand. „Die Sieger sind nur im Vierer gestartet, wir hatten schon den Vortag bestritten. Das merkt man dann in den Knochen – die Spritzigkeit hat gefehlt“, konstatierte Imort. Dass er so haarscharf am Double vorbeischrammte, sei dennoch „ärgerlich“ gewesen. Doch das Gesamt-Fazit fiel absolut positiv aus.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 19.Oktober 2019, Ingo Barrenscheen